Abtei
Venio OSB
Kommunität Venio OSB



Impulssammlung

Einige der bisher eingestellten Impulse finden Sie hier gesammelt, die Reihe wird ergänzt.

Was sollen wir tun? →

Was sollen wir tun?, fragen die Leute etwas verschüchtert nach der unheimlichen Predigt des Täufers von Sünde und unausweichlichem Gericht, von Umkehr, die wirklich alles umkehrt. Er gibt Antwort, und plötzlich sind wir durch diese Antwort da, wo wir sowieso leben und uns in nüchterner Geduld plagen müssen. Aber seine Antwort besagt, dass wir gerade da das Kommen des Reiches Gottes erfahren können. Wenn wir nur wollen und uns dem geheimen Sinn und der innersten Kraft dieses Alltags hoffend überlassen.

Gott ist der, dem man, wenn vielleicht auch namenlos und unauffällig, begegnet, wenn man loslässt; wenn man wagt, der Dumme zu sein, wenn man auch dort aus Machtkon­flikten austritt, wo man die Chance hätte zu siegen; wo man liebt, ohne schon zuvor die Gewissheit zu haben, wieder geliebt zu werden; wo man seiner Überzeugung treu bleibt, obwohl sie einem nur Nachteil einbringt.
Aber was wird denn diese Alltagstugend, mitten im Alltag bleibend, wenn sie sich nicht mehr lohnt, auch nicht in einer sublimen Weise, und sich dennoch nicht, als sinnlos gewor­den, aufgibt? Sie wird ein Kommen vor den Gott des Heiles und der Freiheit.

(aus: Karl Rahner: Was sollen wir jetzt tun? Vier Meditationen. Freiburg i.Br. 1974)
zu Lk 3,10ff, Evangelium am 3. Adventssonntag, Lesejahr C

Kraft, Gott zu gebären →

Soll ich dich lehren, wie du von Kraft zu Kraft fortschreiten (vgl. Ps 84,8) kannst und dein Dienst Gott noch wohlgefälliger werden kann? Höre, was ich sage! Wenn in dir schon ein kleines Feuer der Gottesliebe brennt, zeig es nicht gleich und setze es nicht dem Wind aus; halte den Ofen geschlossen, dass er nicht abkühlt und seine Glut verliert; fliehe - natürlich, wenn du kannst - die Zerstreuungen; bleibe gesammelt bei Gott und meide unnütze Gespräche.

Hast du die Aufgabe, zu predigen und zu lehren? Studiere und verlege dich auf das, was zur rechten Amtsführung nötig ist; mach, dass du vor allem durch Leben und Tat predigst; man soll nicht sehen müssen, dass du anders sprichst, als du tust, und darum über deine Worte spotten und den Kopf schütteln.

Bist du Seelsorger? Vernachlässige darüber nicht die Sorge für dich selbst und sei andern gegenüber nicht so freigiebig, dass für dich selbst nichts übrigbleibt. Du musst zwar an die Seelen denken, deren Vorsteher du bist, aber nicht so, dass du dich selbst vergisst.

Es gibt das innere Gebet, das allen unseren Handlungen vorausgeht,
sie begleitet und ihnen folgt: "Ich will dir singen", sagt der Prophet, "und
erkennen" (Ps 101,1). Spendest du die Sakramente, lieber Bruder, so bedenke,
was du opferst. Singst du im Chor, bedenke, mit wem du sprichst und was du
sagst. Leitest du Seelen, so bedenke, mit wessen Blut sie gewaschen sind, und "alles was ihr tut, geschehe in Liebe" (2 Kor 16,14). Alle Schwierigkeiten, die wir notwendig Tag für Tag in großer Zahl erfahren - wir sind ja in sie hineingestellt - werden wir leicht überwinden können. Auf diese Weise gewinnen wir die Kraft, Christus in uns und in anderen zu gebären.

Aus einer Rede des hl. Karl Borromäus auf seiner letzten Synode in: Heiligenlesungen 1. Reihe S. 175 f

das Gegebene →

"Ein Mensch kann nur empfangen, was ihm vom Himmel gegeben ist. ... Jener muss wachsen, ich aber muss abnehmen" (Joh 3,27.30). Dieses Wort enthält die Antwort des Lebens Johannes des Täufers auf Gottes Ruf.

Wenn wir festhalten, was wir hergeben müssten (weil Demut und Liebe es nahelegen), sei es ein Amt, sei es eine andere Habe, so hört es auf, das "Gegebene" zu sein, es kommt dann nicht mehr vom Himmel, und es führt auch nicht mehr zum Himmel, weder uns noch andere.

nach Heinrich Spaemann: Der Wegbereiter

 

 

Gott schauen →


"Niemand hat Gott je geschaut; aber wenn wir einander lieben, bleibt Gott in uns."

Niemand hat Gott je geschaut - er ist unsichtbar - nicht mit dem Auge, nur mit dem Herzen zu sehen. Das Evangelium sgt uns, wo das Auge ist, mit dem Gott geschaut wird: "Selig sind, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen." (Mt 5,8)

Was du denken sollst, wenn du Gott schauen willst, das ist: "Gott ist die Liebe." Welche Gestalt hat die Liebe? Welche Form, welche Figur hat sie? Welche Füße, welche Hände? Niemand kann es sagen.

Sie hat jedoch Füße, denn sie führen dich zur Kirche. Sie hat Hände, denn sie strecken sich erbarmend nach den Armen aus. Sie hat Augen, denn sie erkennt damit die Notleidenden. Sie hat Ohren; von ihnen sagt der Herr: "Wer Ohren hat zu hören, der höre". (Lk 8,7)

Dies sind keine räumlich voneinander geschiedenen Glieder, sondern im Geiste sieht das Ganze, wer die Liebe hat. Wohne dauernd in ihr und sie wird in dir wohnen. Bleibe in ihr und sie wird in dir bleiben.

Aus einer Auslegung des hl. Augustinus zum 1. Johannesbrief (4,12)

Gottes Bild ... →


"Und er wird sich hinsetzen, um das Silber zu schmelzen und zu läutern." (Mal 3,3)

Es hatte jemand bemerkt, dass es etwas Besonderes sein müsse um diesen Satz beim Propheten Maleachi. Es wurde daher ausgemacht, dass ein Silberschmied um seine Meinung dazu zu fragen sei. Ohne ihm zu sagen, worum es sich handle, wurde er gebeten, den Vorgang des Schmelzens und Läuterns von Silber zu erläutern, er beschrieb alles bis ins Einzelne. "Aber", antwortete der Silberschmied, "ich muss dabei sitzen und meine Augen beständig auf den Schmelzofen gerichtet halten; denn wenn die zum Schmelzen nötige Zeit auch nur um einen Augenblick verlängert wird, leidet das Silber."

Sogleich wurde den Zuhörern die Schönheit und Wahrheit des Ausdrucks klar: "Und er wird sich hinsetzen, um das Silber zu schmelzen und zu läutern."
Christus muss seine Kinder im Schmelzofen reinigen, aber er sitzt neben diesem. Sein Auge ist beständig darauf gerichtet und er überwacht das Werk des Schmelzens und der Reinigung. Seine Weisheit und seine Liebe leitet alles zum Besten; die Prüfungen kommen nicht von ungefähr.

Der Silberschmied sagte dann, er wolle noch bemerken: Wann der Läuterungsprozess fertig ist, erkenne er nur daran, dass er sein eigenes Bild im Silber sehen könne. -
Welch herrlicher Vergleich: Wenn Gott sein eigenes Bild in seinen Kindern sehen kann, dann ist seine Arbeit der Läuterung zu Ende!

Aus einer Auslegung zur Lesung an Lichtmess aus dem Propheten Maleachi (Mal 3,1-4); anonym

Gott wird Mensch ... →

[Wir sind] auf der Höhe angekommen, auf der das respirare, das Aufatmen nun doch geschieht und geschehen darf und geschehen soll. Die Welt ist in ihrem Lauf geblieben, aber sie ist zur Barke des Herrgotts geworden, die kein Sturm umwerfen, keine Flut hinabreißen wird. ...

Gott ist mit uns: so war es verheißen ... Und so ist es seinsmäßig und lebensmäßig wirklich geworden: ganz anders, viel erfüllter und zugleich viel einfacher als wir meinten.

Den Lasten Gottes soll man nicht ausweichen. Sie sind zugleich der Weg in den Segen Gottes. Und wer dem herben und harten Leben die Treue hält, dem werden die inneren Brunnen der Wikrlichkeit entsiegelt und ihm ist die Welt in ganz anderem Sinn nicht stumm, als er ahnen konnte. Die Silberfäden des Gottesgeheimnisses alles Wirklichen fangen an zu glänzen und zu singen. Die Last ist gesegnet, weil sie als Last Gottes anerkannt und getragen wurde.

Gott wird Mensch. Der Mensch nicht Gott. Die Menschenordnung bleibt und bleibt verpflichtend. Aber sie ist geweiht. Und der Mensch ist mehr und mächtiger geworden. Lasst uns dem Leben trauen, weil diese Nacht das Licht bringen musste. Lasst uns dem Leben trauen, weil wir es nicht allein zu leben haben, sondern Gott es mit uns lebt.

Alfred Delp SJ, Weihnachten 1944,
geschrieben in der Haftanstalt Tegel mit gefesselten Händen.
In: Gesammelte Schriften 4, Frankfurt am Main, 1985, S. 194 f.

Unser Leben heiligen ... →

 

Wenn wir unser Leben heiligen - denn das ist die Selbsterziehung, zu der wir berufen sind - dann werden wir das Schwache in uns achten und es durch die Achtung in uns stärken. Umgekehrt werden wir dem Starken in uns nicht erlauben, sich durch Selbstgefälligkeit noch einsamer zu machen, sondern wir werden das Starke in uns in die Demut führen. Mit anderen Worten: Wo das Starke in uns zur Demut fähig ist, wird es das Schwache in uns stärken.

in: Schleske, Martin, DER KLANG : Vom unerhörten Sinn des Lebens, S. 61. Kösel-Verlag, München, 2011, 351 Seiten.

Gott suchte sich das innerste Menschenherz ... →

 

Durch Gottes Gnade wurde Erlösung.

Es langte ihm nicht, die Schöpfungsordnung zu geben. Es genügte ihm nicht, Mensch unter Menschen zu werden. Er suchte sich das innerste Menschenherz, weil er diesen Kosmos hineinreißen will zu sich selber.

Was damals geschah an äußeren Zeichen und inneren Wundern, dass da Menschen gewandelt wurden, dass da verschreckte Menschen nun Zeugnis gaben und über Nacht andere Menschen werden, das sollte immer wieder geschehen, wo Menschenherzen die Menschenmenge brechen.

Wo dies geschieht, da ist der Mensch nicht mehr allein. Wir alle erleben es: wir allein schaffen es nicht. Des Menschen Nerven und Gemüt sind den Dingen nicht gewachsen. Wir fallen in äußerste Einsamkeit, fallen aus der Angst nicht mehr heraus.

Diesem Menschen wird heute gesagt, dass in seiner innersten Mitte der Glanz des gegenwärtigen Gottes ist, an seine Lebendigkeit sich anschmiegt, ihr göttliche Intensität gibt und den Menschen in eine Lebensfülle hineinreißt, die er nicht ahnen konnte.

Es braucht nur dies: des Menschen Herz muss sich auftun. Das ist das erste, dass der Geist die Verschlossenheit und Enge aufsprengt und die Verliebtheit zu sich selber.

Leben weiß sich selbst immer verschenkt und muss sich immer mitteilen - das ereignet isch in Gott in hohem Maß. Gott verbrennt zu sich selbst und das Menschenherz ist dann gesund, wenn es da einbezogen wird, wenn es nicht sich selbst sucht, sondern wenn das, was an echter Lebendigkeit aufbrechen kann, von dieser Glut Gottes aufbricht: das Geheimnis, das in dieser Seele machtvoll geschieht. Dass wir Gott fähiger werden, dass Krusten wegfallen, dass uns bei gutem Willen das Herz aufgerissen wird, die rechten Dinge zu sehen, einfach wie sie sind. Im Grunde ist das Leben einfach. Die Komplikationen haben wir selbst hineingetragen.

Aus einer Predigt am Pfingstsonntag (28.5.1944) von P. Alfred Delp SJ

...das Fest aller Feste ... →


Es ist Ostern, das Pascha des Herrn, ja es ist Ostern! Für uns ist es das Fest aller Feste! So wie die Sonne die Sterne verblassen lässt, so lässt diese Feier alle anderen verblassen. ...

Heute sind wir für immer aus Ägypten und vor Pharao, dem bösen Tyrannen, geflohen. Wir wurden befreit von der Fronarbeit mit Ton und Ziegel. Nichts kann uns mehr daran hindern, das Fest des Auszugs  zur Ehre unseres Herrn und Gottes zu feiern. ...

Gestern wurde ich mit Christus gekreuzigt, heute mit ihm verherrlicht. Gestern bin ich mit ihm gestorben, heute wurde ich mit ihm lebendig gemacht. Gestern wurde ich mit ihm begraben, heute erstehe ich auf mit ihm. ...

Bringen wir dem Bild Gottes, das in uns ist, den Glanz, der ihm gebührt. Erkennen wir unsere Würde, ehren wir unser Vorbild. Begreifen wir die Kraft dieses Geheimnisses und warum Christus starb. Werden wir Christus ähnlich, da er uns ähnlich wurde. Werden wir Gott durch ihn, der um unseretwillen Mensch wurde. Er nahm auf sich, was weniger gut war, um uns das Bessere zu geben. ... Er wurde ein Sklave, um uns aus der Sklaverei zu befreien. Er ließ sich versuchen, um uns den Sieg zu erwerben. Er hat alles für nichts erachtet, um uns zu verherrlichen. Er starb, um uns zu retten, er stieg zum Himmel auf, um alle an sich zu ziehen, die in der Finsternis der Sünde saßen. Wir können nichts besseres tun, als uns selbst Christus darzubringen, um für ihn all das zu werden, was er für uns geworden ist.

(Gregor von  Nazianz; aus: Sermo 45,2 und Sermo 1,3-5 in Lect. chrét. F4)

Der lebendige Christus →


ICH
spricht der Christus,
ICH habe den Tod vernichtet und über den Feind triumphiert
und das Totenreich niedergetreten
und den Starken gebunden
und habe den Menschen entrissen
zu den Höhen des Himmels,
ICH, spricht der Christus.

...
ICH bin eure Vergebung;
ICH bin das Passa des Heiles;
ICH bin das Lamm, geschlachtet für euch;
ICH bin eure Taufe;
ICH bin euer Leben;
ICH bin eure Auferstehung;
ICH bin euer Licht;
ICH bin eure Rettung;
ICH bin euer König.
ICH führe euch hinauf zu den Himmelshöhen;
ICH lasse euch dort auferstehen;
ICH zeige euch den Vater von Ewigkeit;
ICH lasse euch auferstehen durch meine Rechte!

...
Dieser ist ... Anfang und Ende,
unaussprechlicher Anfang
und unbegreifliches Ende,
dieser ist der Christus, ...
dieser ist der Auferstandene von den Toten,
dieser ist der zur Rechten des Vaters Thronende.
Er trägt den Vater
und wird vom Vater getragen:

IHM SEI DIE HERRLICHKEIT UND DIE KRAFT IN DIE ÄONEN. Amen.

 

Aus: Meliton von Sardes: Vom Passa. Die älteste christliche Osterpredigt. Freiburg, 1963.

Die Gnade der Demut →

Der Heilige Geist muss in uns den Berührungspunkt freilegen, wo die Gnade an unsere Schwachheit, an unsere Ohnmacht ansetzt und zur Kraft des Geistes wird. Dies kann der Geist nur, wenn er zerschlägt und die Mauern um unser Herz aufbricht. Er muss uns aus dem Sattel heben, wie er es mit Paulus auf dem Weg nach Damaskus gemacht hat. Das tut er von außen durch Geschehnisse, aber auch von innen.

Das geistliche Leben ist nicht nur eine Oberflächenschicht, eine Art Deckmantel, der über alles gebreitet wird. Der ganze Mensch muss geheilt und gerettet werden. Das reicht bis in die tiefsten Schichten von uns. Dieser Durchbruch der Gnade ist auch Abbruch. Er ist immer schmerzhaft. Er führt den Menschen immer in seine tiefste Schwachheit hinein, zu seinem Tiefpunkt.

Wenn aber die Mauern der falschen Demut und der falschen Vollkommenheit zertrümmert sind, dann ist plötzlich aufs neue alles möglich. Der Mensch ist seiner Angst total ausgeliefert. Da kann kein Ideal mehr helfen - aber da ist Gott. Da kann Gott sich als die erbarmende Liebe zeigen.

Dieses Stehen in der Schwachheit, um hineingenommen zu werden in die rettende Liebe, das ist die Gnade der Demut. Es ist ein Wunder, das den Menschen zur Ruhe bringt, zur Versöhnung mit seiner Zwiespältigkeit, das ihn hinführt zur tieferen Einheit mit Gott und den Mitmenschen.

Aus: André Louf: Demut und Gehorsam. Münsterschwarzacher Kleinschriften 5, Seite 29 f, 1979.

Gönne dir Zeit für Gott →

Auf, du kleiner Mensch, flieh ein wenig deine Geschäftigkeit und versteck' dich eine kleine Weile vor deinen lauten Gedanken! Wirf die Sorgen ab, die auf dir lasten, und nimm Abstand von deinen Zerstreuungen! Gönne dir Zeit für Gott und ruhe in ihm!

Geh in das Kämmerlein deines Herzens; schließ alles aus außer Gott und dem, was dir hilft, ihn zu suchen! Schließ die Tür zu und suche ihn! Dann, mein ganzes Herz, sprich zu Gott: Ich suche dein Angesicht. "Dein Angesicht, Herr, will ich suchen" (Ps 27,8).
Nun, mein Herr und mein Gott, lehre du mein Herz, wo und wie es dich suchen, wo und wie es dich finden kann.

Herr, schau her, erhöre, erleuchte uns und zeig uns dich selbst! Gib dich uns wieder, damit es uns wohlgeht; wir sind so arm ohne dich. Hab Erbarmen mit unserem Mühen und unseren Versuchen, zu dir zu kommen; denn wir vermögen nichts ohne dich!

Lehre mich, dich zu suchen, und zeige dich dem Suchenden; denn ich vermag dich nicht zu suchen, wenn du mich nicht lehrst; ich kann dich nicht finden, wenn du dich nicht zeigst. Ich möchte dich suchen in Sehnsucht, nach dir verlangen im Suchen. Ich will dich finden im Lieben und dich lieben im Finden.

aus dem Proslogion des Anselm von Canterbury