Abtei
Venio OSB
Kommunität Venio OSB



... das klösterliche Leben beginnen...

 

"Kommt einer neu und will das klösterliche Leben beginnen, ... achte (man) genau darauf, ob der Novize wirklich Gott sucht." (Benediktsregel Kap. 58,1.7)

Die Wege in eine Klostergemeinschaft sind sehr vielfältig. Bei manchen dauert es viele Jahre, bis der Entschluss reif ist, unser Leben zu teilen. Bei anderen liegen nur Wochen zwischen dem ersten Kontakt und dem Eintritt. Immer gehen aber intensive Gespräche voraus mit dem Ziel, sich kennen zu lernen und zu prüfen.

Der Weg in die Gemeinschaft →

Der Weg in die Gemeinschaft beginnt mit dem sog. Postulat (postulare – lat. fordern, begehren). Diese Zeit (6-12 Monate) dient dazu, in einem ersten Schritt die Berufung auszuloten und zu klären, ob der Wunsch nach diesem Leben im Alltag standhält.

Es folgt ein zweijähriges Noviziat. Zu Beginn des Noviziats erhält die Novizin Chormantel und Schleier und meist einen neuen Namen. Von nun an wird sie als Schwester angesprochen. Die monastische Formation wird fortgesetzt. Dazu gehören unter anderem: Liturgik, Kennen lernen der Benediktsregel als Grundlage unseres Lebens, Choral und anderes. Im gemeinsamen Beten und Arbeiten, in regelmäßigen Gesprächen und vor allem im Miteinander leben darf sich die Berufung klären, vertiefen und entfalten.
In dieser Zeit soll eine ca. einjährige Unterbrechung der Berufstätigkeit möglich sein, damit sich die Schwester gut auf das neue Leben einstimmen kann.
Das Noviziat verbringt die Novizin in München. Aufenthalte in Prag sind möglich und gewünscht.

Es schließt sich die Zeitliche Profess an, die auf drei Jahre abgelegt wird. Die Schwester verspricht Gehorsam, Beständigkeit, und klösterlichen Lebenswandel. Die folgenden Jahre des Trienniums dienen dazu, mehr und mehr in das Leben der Gemeinschaft hineinzuwachsen. In dieser Zeit ist auch ein längerer Aufenthalt in Prag vorgesehen. Wenn beide: die Triennalprofesse und der Konvent „Ja“ zur gemeinsamen Gottsuche sagen, kann sich die Ewige Profess anschließen.